Sturmtief "Ciaran" hat weite Teile Westeuropas getroffen und mehrere Menschenleben gefordert. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben, und viele wurden verletzt. In Deutschland wurde eine Frau im Harz von einem umstürzenden Baum erschlagen. Dutzende Flüge und Zugverbindungen wurden gestrichen, und es kam zu Stromausfällen. So war die Sturmnacht:
In Niedersachsen, am Rammelsberg, verlor eine 46-jährige Frau aus Bayern, die mit ihrer Familie unterwegs war, ihr Leben, als ein umstürzender Baum sie traf. Im Harz tobte der Sturm stärker als erwartet. In Nordrhein-Westfalen behinderten umgefallene Bäume den Zugverkehr. In Frankreich gab es zwei Todesfälle und 15 Verletzte, darunter sieben Feuerwehrleute. In Le Havre wurde ein Mann beim Schließen seiner Fensterläden von einem Windstoß erfasst und tödlich verletzt. Am Morgen hatten 1,2 Millionen Menschen keinen Strom, wovon allein 780.000 in der Bretagne betroffen waren. Die Umstürzung von Bäumen blockierte Straßen und Bahnstrecken, was erhebliche Sachschäden verursachte. Insgesamt wurden 13.500 Feuerwehrleute zu rund 3500 Einsätzen gerufen. Die Behörden warnten die Bevölkerung eindringlich, nicht nach draußen zu gehen.