Angst in der NATO! Donald Trump will NATO-Partner bei russischem Angriff nicht verteidigen

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Angst in der NATO! Donald Trump will NATO-Partner bei russischem Angriff nicht verteidigen

News (2 / 1) 31.10.2023 07:44 / Simo Symbolbild imago


Die Äußerungen haben Besorgnis ausgelöst, ob die Solidarität und der Beistand der USA im Falle eines Angriffs Russlands in Frage gestellt werden könnten. Trump-Kritiker in den sozialen Medien spekulierten über die Motive hinter diesen Äußerungen und ob der Kreml möglicherweise Informationen über Trump habe, die sein Verhalten gegenüber Russland erklären könnten. Tatsächlich pflegte Trump in seiner Amtszeit ein angespanntes Verhältnis zur NATO und bevorzugte es, sich mit Putin zu arrangieren. Trump bezeichnete das transatlantische Bündnis sogar als "obsolet“, obwohl er diese Aussage später korrigierte. Unter seiner "America First“-Politik hatte die Unterstützung Europas wenig Priorität, insbesondere für Deutschland, wo er den Abzug von 12.000 US-Soldaten in Erwägung zog. Es wird berichtet, dass Trumps Beziehung zur NATO während seiner Amtszeit erheblich belastet war. Sollte er erneut gewählt werden, könnte er die Mitgliedschaft in der NATO zumindest in einen „Standby-Modus“ herunterfahren, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden. Diese jüngsten Äußerungen haben die Sorge verstärkt und werfen die Frage auf, ob Amerikas Verpflichtung zur Verteidigung seiner NATO-Partner in einem möglichen Konflikt in Zukunft als Verhandlungssache betrachtet wird.

Politiker sind besorgt wegen Aussagen von Trump

Europäische Politiker reagieren besorgt auf diese Äußerungen. Der ehemalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel, der derzeit Chef der Atlantikbrücke ist, äußert, dass diese Äußerungen zeigen, dass die USA unter Donald Trump im Weißen Haus eine Gefahr für die weltweite Stabilität darstellen könnten. Er betont die Bedeutung der Unterstützung von Joe Biden und des Engagements Europas in internationalen Angelegenheiten, um die Partnerschaft mit den USA zu stärken. Der EU-Abgeordnete Dennis Radtke (CDU) fordert schnelle Konsequenzen für die Verteidigungspolitik in Deutschland und Europa. Er betont, dass die Sicherheit nicht von den Ergebnissen der US-Wahl abhängig gemacht werden sollte.