Angst in der NATO! Donald Trump will NATO-Partner bei russischem Angriff nicht verteidigen

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Angst in der NATO! Donald Trump will NATO-Partner bei russischem Angriff nicht verteidigen

News (1 / 1) 31.10.2023 07:44 / Simo Symbolbild imago


Europa hat einen weiteren Grund zur Sorge angesichts einer möglichen Wiederwahl von Ex-Präsident Donald Trump (77). Zwei Tage vor Halloween sprach Trump im US-Bundesstaat Iowa, wo im Januar die parteiinternen Vorwahlen der Republikaner für die Präsidentschaftswahl am 5. November 2024 beginnen. Dabei kam es zu einigen besorgniserregenden Äußerungen - er will Europa nicht verteidigen!

Trump ledert gegen Mitglieder der NATO

Zu Beginn seines Auftritts verwechselte Trump seinen Auftrittsort und kritisierte hauptsächlich seinen Nachfolger sowie parteiinterne Mitbewerber. Doch eine Äußerung sorgte besonders für Aufsehen in Washington und Brüssel, der Hauptstadt der EU und Sitz der NATO: Trump sprach von der Möglichkeit, Europa im Fall eines russischen Angriffs im Stich zu lassen. Er brüstete sich konkret damit, dass er während seiner Amtszeit im Streit um die finanzielle Beteiligung der NATO-Partner gedroht habe. „Ich erinnere mich, dass das Oberhaupt eines Landes aufstand und sagte: Bedeutet das, dass, wenn Russland mein Land angreift, du nicht da sein wirst? Das stimmt, das bedeutet, dass ich dich nicht beschützen werde“, sagte Trump und erhielt Applaus. Hintergrund: Trump hatte sich wiederholt darüber beschwert, dass einige NATO-Partner, darunter Deutschland, nicht genug für Verteidigungszwecke zahlten. Nur acht von 28 Ländern hätten ihren Verpflichtungen nach Trumps Aussage damals nachkommen können. Nach seiner Drohung seien jedoch „Hunderte Milliarden“ in die NATO-Kassen geflossen.

Trump-Äußerungen sorgen für Besorgnis bei den Bündnispartnern