In den letzten zwei Wochen hat die Bundeswehr umfassende Maßnahmen für potenzielle militärische Operationen im Nahen Osten getroffen. Über 1.000 Soldaten wurden in die Region verlegt, um für Evakuierungsmissionen und mögliche Einsätze von Spezialkommandos bereitzustehen. Die deutschen Spezialkräfte warten nur noch auf den Einsatzbefehl - so ist die Lage:
Es wurden Schiffe, Flugzeuge, Hubschrauber und logistisches Material verlegt. Deutschland steht angesichts der Terroranschläge an Israels Seite und hat eine enge militärische Kooperation. Im Oktober flogen Bundeswehrtransporter Ausrüstung nach Tel Aviv, über die keine öffentlichen Informationen vorliegen. Bekannt ist, dass Deutschland Israel die Nutzung von HeronTP-Kampfdrohnen ermöglicht, die von der Bundeswehr geleast sind. Zypern dient als logistischer Stützpunkt für mögliche Einsätze, und es wird angenommen, dass auch Soldaten nach Jordanien verlegt wurden. Dazu gehören Kräfte der Luftlandebrigade 1 "Saarland", die im August 2021 an der Evakuierung aus Kabul beteiligt waren. Das Verteidigungsministerium hat Lehren aus der Operation in Afghanistan gezogen und versucht, besser auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein.