Wie der Sprecher weiter ausführte, soll der Kommunalpolitiker seit 2018 in insgesamt neun Fällen Jugendliche und ein Kind im Alter von 13 Jahren gegen Geld oder Sachleistungen wie Kleidung missbraucht haben. Zwei der betroffenen Jugendlichen waren zur Tatzeit 16 Jahre alt, während die übrigen Jugendlichen im Alter von 14, 15 und 17 Jahren waren. Während der Missbrauch des Kindes virtuell stattgefunden haben soll, erfolgte in den anderen Fällen ein persönliches Treffen.
Bei einer Durchsuchung im März dieses Jahres wurden bei Wolski etwa 40 Datenträger mit kinder- und jugendpornografischem Material entdeckt, wie der Staatsanwalt berichtete. Diese Beweise erhärten den Verdacht gegen den Politiker. Um Flucht- und Verdunklungsgefahr zu verhindern, ordnete ein Amtsrichter am Donnerstag die Untersuchungshaft an.