In Hamburg versammelten sich rund 230 Protestler in der Nähe des Hauptbahnhofs zu einer pro-palästinensischen Kundgebung. Die Polizei löste die illegale Kundgebung auf, nachdem sie die Demonstrante mehrmals aufgefordert hatte, sie zu beenden. In Frankfurt kamen mehrere hundert Menschen an der Alten Oper zusammen, obwohl die Stadt die Demo zuvor verboten hatte, was jedoch vom Gericht aufgehoben wurde. In Berlin versammelten sich 5,000 bis 6,000 Menschen am Oranienplatz in Kreuzberg. Die Polizei war mit Dolmetschern vor Ort und verlas Beschlüsse zur Beschränkun der Versammlungen auf Deutsch und Arabisch. Es bleibt abzuwarten, ob die Polizei jetzt stärker gegen Israel-Hasser vorgehen wird. Es gab auch eine weitere Demo vor dem Auswärtigen Amt, an der jedoch nur 15 Personen teilnahmen. In Hannover fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit über 500 Teilnehmenden am Opernplatz statt, während die Deutsch-Israelische Gesellschaft sich etwa 300 Meter entfernt mit 250 Teilnehmern versammelte. Bisher kam es zu keinen Auseinandersetzungen.