Haareschneiden und Styling in der Corona-Isolation: Die besten Tipps

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Haareschneiden und Styling in der Corona-Isolation: Die besten Tipps

Stars (2 / 1) 07.04.2021 23:33 / Simo Symbolbild Kamil Macniak / Shutterstock.com


Spitzen selbst kürzen

Für den Fall, dass der Anblick der Haarspitzen unerträglich wird, gilt: Haare am besten im trockenen Zustand schneiden, eine richtige Haarschneide-Schere verwenden und nicht mehr als einige Zentimeter abschneiden. Dazu einen Mittelscheitel vom Haaransatz bis zum Nacken ziehen und die Haare in zwei Hälften teilen. Dann die Haare nach vorne über die Schultern legen und für eine Seite entscheiden: Die Haare in der gewünschten Länge zwischen Zeige- und Mittelfinger nehmen und die Spitzen unterhalb der Finger abschneiden - Schnitt für Schnitt, damit keine unschönen Kanten entstehen. Dann den Vorgang auf der anderen Seite wiederholen. Aber Vorsicht: Lieber Stück für Stück der Wunschlänge annähern, als womöglich zu viel wegnehmen.

Ein Trick empfiehlt sich für diejenigen, die lediglich Spliss beseitigen wollen: die Zwirbel-Methode. Hierzu nimmt man am besten eine etwa drei Zentimeter dicke Strähne zur Hand und zwirbelt sie zu einem dünnen Zopf zusammen; die kaputten Spitzen, die herausstehen, vorsichtig abschneiden.

Bart trimmen leicht gemacht

Auch Männerhaar will gepflegt und umsorgt sein. Wer einen Vollbart hat und ihn stutzen möchte, kann das entweder mit einem Barttrimmer oder einer Schere machen. Den Trimmer auf die größte Schnittlänge einstellen und langsam bis zur Wunschlänge vortasten. Bei langen Bärten ist es zudem sinnvoll, sie vor dem Schneiden zu kämmen, um mögliche Knoten zu lösen. Mit der Schere kann man entweder Freihand arbeiten oder sich an einem Bartkamm orientieren. Mit diesem durch den Bart fahren und bei der gewünschten Länge stoppen. Haare, die über den Kamm hinausragen, dürfen der Schere zum Opfer fallen. Auch hier gilt die Empfehlung: Lieber langsam zur Wunschlänge vortasten.

Schnauzer stutzen

Auch beim Schnurrbart gilt: besser nicht zu viel Länge wegnehmen. Entweder die Trimmer-Einstellung von kurz zu lang wechseln oder gleich die Schere verwenden: Die Barthaare nach unten kämmen und kurz vor der Oberlippe gerade abschneiden. Soll der Bart ganz ab, kann man kaum etwas falsch machen. Mit dem Trimmer in Wuchsrichtung fahren und das Haar rieseln lassen.

Ganz klar: Ein Vollbart braucht eine andere Pflege als ein Stoppelbart. Während Ersterer nur ab und zu Nachhilfe braucht, erfordert der Stoppelbart regelmäßiges Stutzen, etwa alle zwei bis drei Tage. Die typische Länge beträgt zwischen 0,5 und 5 Millimetern. Am besten trimmt man den Bart entgegen seiner Wuchsrichtung, beginnend am Kinn. Dazu langsam über den Hals fahren und sich zum Kiefer und schließlich zu den Koteletten vorarbeiten, danach der Oberlippe widmen. Für definierte Kanten lohnt es sich, anschließend zum Nassrasierer zu greifen.