Baerbock betonte die Notwendigkeit, alle Geiseln umgehend freizulassen. Sie sagte: "Es handelt sich hier um unschuldige Menschen", und unterstrich, dass "die Freilassung ein Akt der Menschlichkeit ist." Die Terroristen verbergen die Geiseln im Gazastreifen. Baerbock erklärte: "Wir werden gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um die deutschen Geiseln zu befreien. Es gibt jedoch viele Menschen anderer Nationalitäten, die ebenfalls freigelassen werden müssen."
Baerbock reiste gestern zu einem Solidaritätsbesuch nach Israel, wo sie ihren israelischen Amtskollegen Eli Cohen in Netivot in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen traf. Anschließend setzte sie ihre Gespräche in Ägypten fort. Die israelische Armee hat erklärt, dass bereits mehrere begrenzte Einsätze im Gazastreifen durchgeführt wurden. Das Ziel dieser hochriskanten Operationen ist die Rettung von Geiseln, die Ausschaltung von Terroristen und die Zerstörung ihrer Waffenlager. Vor genau einer Woche drangen Hamas-Terroristen in israelisches Staatsgebiet ein und führten einen sorgfältig geplanten Angriff auf den jüdischen Staat durch. Die grausame Bilanz bisher: über 1.300 Todesopfer und mehr als 3.000 Verletzte. Etwa 150 Geiseln werden im Gazastreifen festgehalten.