In der "Essen und Trinken"-App kann man Rezepte nach Zutaten aussuchen und so neue Ideen finden, wie man Lebensmittel verarbeitet, die verarbeitet werden müssen. Außerdem zeigt die App, welche Produkte derzeit in Saison sind. Kostenlos sowohl im Google Play Store als auch im App Store erhältlich.
"Plant Jammer"Der App "Plant Jammer" teilt man die Zutaten mit, die gerade im Kühlschrank liegen - und von denen man vielleicht sogar denkt, dass sie nicht zusammenpassen. Das Programm stellt dann ein paar Fragen, um die Vorlieben des Nutzers zu erfahren und zaubert anschließend ein individuelles und ausgewogenes Rezept. Die Grundversion der App ist ebenfalls kostenlos für iOS- und Android-Geräte verfügbar. Einige Funktionen sind allerdings kostenpflichtig.
"OLIO"Mit der App "OLIO" kann man übergebliebenes Essen mit seinen Nachbarn teilen. Egal ob man zu viel gekauft, gekocht oder festgestellt hat, dass ein Produkt einem nicht schmeckt. Einfach einstellen, was übrig ist, Abholort vereinbaren und teilen. Auch in Corona-Zeiten ist das eine wunderbare Idee, die weiterhin funktioniert - nur eben ohne Kontakt. Man kann in der App übrigens auch überschüssige Artikel wie zum Beispiel Toilettenpapier abgeben. Die App gibt es im Google Play Store und in Apples App Store.
"foodsharing.de"Auf der Internetplattform "foodsharing.de" wird überschüssiges Essen verteilt - aus Privathaushalten, Restaurants, Bäckereien, Kantinen, Cafés und Supermärkten. Das funktioniert auf mehrere unterschiedliche Wege: Es gibt Essenskörbe, Kühlschränke und sogenannte "Fair-Teiler", die von der foodsharing-Community auf der Online-Plattform organisiert werden. Die Apps sind für iOS und Android erhältlich.
Zu viel gehamstert? Lebensmittelverschwendung vermeiden ohne AppLebensmittel-Abfälle kann man natürlich auch ohne App reduzieren, indem man einige Leitfäden befolgt. Derzeit gilt vor allem: Exzessive Hamsterkäufe vermeiden. Vorräte zuhause zu haben ist gut und notwendig, aber alles mit Maß. Schon beim Einkaufen empfiehlt es sich, die Einkäufe so gut wie möglich vorzuplanen, nicht hungrig einkaufen zu gehen, XXL-Packungen oder "drei für zwei"-Aktionen zu vermeiden, Mut zu hässlichem Obst und Gemüse zu haben und saisonal einzukaufen - denn diese Produkte halten meist länger.
Als Tipp für zu Hause: Essen, was essbar ist - oft schneiden wir bei Gemüse Teile ab, die durchaus essbar wären, wie zum Beispiel Brokkolistiele, Lauchwurzeln und alle möglichen Arten von Blättern - häufig sind diese sogar der gesündere Teil. Auch das richtige Lagern der Lebensmittel ist wichtig: Salat bleibt länger frisch, wenn man ihn im Gemüsefach in ein feuchtes Tuch einwickelt, Äpfel halten sich an kühlen dunklen Orten länger. Viele Produkte kann man auch anderweitig verarbeiten: Aus schrumpligen Äpfeln wird Apfelmus und aus weichen Tomaten Tomatensoße, die man dann einfrieren kann.