Für Chiara D'Amico (18), Joshua Tappe (25), Paulina Wagner (22) und Ramon Kaselowsky (26) geht es am Samstag, 04. April (20:15 Uhr bei RTL und auf TVNow), um den diesjährigen "DSDS"-Sieg. Abseits der allwöchentlichen Performances der Kandidaten sorgte die RTL-Castingshow mit diesen Aufregern für Schlagzeilen.
Kandidatin Kathrin Bibert geht (un-)freiwilligFür ihre Fans war es ein Schock: Kathrin "Katja" Bibert musste kurz vor dem Einzug in die Kandidatenvilla und den anstehenden Liveshows das Format verlassen. Die Hamburgerin habe kurz vor dem Recall einen Management-Vertrag unterschrieben, was eine weitere Teilnahme ausschließen würde, gab RTL Anfang März bekannt. Bibert wollte dies nicht auf sich sitzen lassen: "Das ist gelogen. Ich bin sehr enttäuscht von 'DSDS' und RTL. Ich bin freiwillig ausgeschieden, weil ich eben unter keinem Vertrag stehen möchte, weder bei einem Management noch bei 'DSDS'", erklärte die 20-Jährige wenig später in ihrer Instagram Story.
Der Sender relativierte Biberts Aussagen, der Künstlervertrag liege dem "DSDS"-Team ebenso vor wie der unterschriebene "DSDS"-Vertrag. Bis heute steht Aussage gegen Aussage, an der Tatsache änderte sich jedoch nichts: Die Recall-Entscheidung im Landschaftspark Duisburg fand nur mit elf statt zwölf Kandidaten statt. Auch ein Juror sorgte selbst für sein Ende bei "DSDS".
Juror Xavier Naidoo rausgeworfenXavier Naidoo (48) sorgte mit einem Video aus dem Jahr 2018, das im Internet kursierte, für hitzige Diskussionen. In dem Clip singt er unter anderem über angebliche Gefahren, die von Migranten ausgehen. In einem Statement wies Naidoo daraufhin "Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit" von sich, "auch wenn er sich zuweilen emotional künstlerisch äußert." RTL gab sich nicht damit zufrieden. Xavier Naidoo sei auf das Angebot, seine missverständlichen und widersprüchlichen Aussagen plausibel zu erklären, bis heute nicht eingegangen", erklärte der Sender Mitte März auf Nachfrage von spot on news. Naidoo musste daraufhin seinen Jury-Posten räumen.
Anders als Bibert zeigte Naidoo für seinen Rauswurf allerdings Verständnis: "Ich denke, die müssen einfach nur tun, was sie tun müssen, um die Show weiterzumachen. Da kann man dann, glaube ich, mit so einer Meinung, die ich da vertrete, wahrscheinlich nicht so gut agieren", sagte der Sänger laut dem Medienmagazin "DWDL.de" in einem Video-Interview mit dem Journalisten und Rechtspopulisten Oliver Janich. Naidoo deutete zudem an, dass der Rauswurf Werbung für ein angekündigtes "patriotisches" Album sei. Er habe gewusst, "dass ich mit dem Album, das ich jetzt hier habe, auch ein Album habe - würde ich mal sagen - wo ich danach vielleicht nicht mehr die Chance bekomme, in so einer Show mitzumachen und deswegen habe ich die Chance wahrgenommen."
Florian Silbereisen wirft mit Unterhose