Seit dem Beginn der Aktion hat die Bahn-Logistiktochter Schenker bereits mehr als 200 Tonnen Pasta auf rund 300 Paletten geliefert. Diese Ware wird dann von Nürnberg aus per Lkw an die Filialen in ganz Süddeutschland ausgeliefert. Haltbare Lebensmittel wie Nudeln sind nach Aldi-Angaben in der Coronavirus-Krise ein Verkaufsschlager,
besonders weil Hamsterkäufer große Mengen aufkaufen. Dieser neue Weg des Transports wurde gewählt, weil die Warenlieferung nach Italien seit Beginn der Krise rückläufig sind. Die mit Waren aus Italien gefüllten LKW's müssten zum Großteil leer nach Italien zurückkehren.
"Weil Transporte nach Italien aktuell rückläufig sind, fehlen dort Lkw und Züge für den Weg zurück", bestätigte ein Sprecher des Logistikunternehmens. Angeblich soll bereits die nächste Ladung mit 250 Paletten Nudeln auf dem Weg sein. Schenker DB und Aldi befinden sich bereits in Gesprächen, ob diese Transporte auch zukünftig häufiger genutzt werden.