Doch trotzdem blickt Frederiksen optimistisch in die Zukunft und fügt danach eine weiter Aussage hinzu, die den Leuten im kleinen Dänemark Hoffnung macht: "Wir werden nach Ostern still und kontrolliert unsere Gesellschaft wieder öffnen können.“ Viele Angestellte in Dänemark arbeiten im Homeoffice, Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Besuche werden auf das notwendige Minimum beschränkt und in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden keine Besucher erlaubt. Nun spielt die Regierung in Dänemark verschiedene Ideen durch, wie die langsame Rückkehr zum normalen Leben aussehen könnte. Dabei sollen auch unorthodoxe Ideen nicht ungepüft bleiben. „Wir müssen uns über einen längeren Zeitraum des Tages verteilen. Wir müssen anders leben, als wir es gewohnt waren“, erklärt Frederiksen und stellt damit den typischen 8-bis-16-Uhr-Rhytmus in Frage. Bisher hat Dänemark rund 3.100 infizierte Patienten und 104 Todesfälle. Doch anscheinend nimmt die Anzahl der Infektionen mit schwerem Verlauf nun langsam ab.