Putin geschockt! Nachbarland fällt dem Kreml in den Rücken! Schwere Spannungen zwischen Armenien und Russland

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Putin geschockt! Nachbarland fällt dem Kreml in den Rücken! Schwere Spannungen zwischen Armenien und Russland

News (2 / 1) 01.10.2023 07:11 / Julia Symbolbild imago


Die Spannungen zwischen Moskau und Eriwan haben sich insbesondere aufgrund der Rolle der russischen Friedenstruppen im Berg-Karabach-Konflikt verschärft. Armenien fühlte sich von seinem Verbündeten im Stich gelassen, da Russland während der Militäroffensive nicht interveniert hatte. Nach der Kapitulation der armenischen Kräfte in Berg-Karabach setzt sich der Exodus der Armenier aus der Krisenregion fort. Inzwischen sind mehr als 80.000 Menschen, was mehr als der Hälfte der Bevölkerung von Berg-Karabach entspricht, nach Armenien geflohen. Premierminister Paschinjan erklärte bei einer Kabinettssitzung am Donnerstag (28. September), dass der Exodus weiter anhalte. "Unsere Analyse zeigt, dass es in den nächsten Tagen keine Armenier mehr in Berg-Karabach geben wird." Paschinjan sprach von einem "Akt der ethnischen Säuberung", vor dem seine Regierung die internationale Gemeinschaft immer gewarnt habe.

Exodus der Armenier aus Berg-Karabach

Menschenrechtsorganisationen befürchten angesichts der flüchtenden Menschen nach Armenien weitere Eskalationen im Kaukasus. "Die Überlebenden und Vertriebenen benötigen jetzt sofort und in großem Umfang humanitäre Hilfe", erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). "Die zugesagten 5 Millionen aus Deutschland reichen bei weitem nicht aus." Um weitere bewaffnete Konflikte zu verhindern, fordert die Menschenrechtsorganisation Maßnahmen. "Wir fordern eine Verlängerung und erhebliche Erweiterung des Mandats der EU-Mission, um den Süden der Republik Armenien zu schützen." Aserbaidschans Machthaber Ilham Alijew dürfe kein Partner Deutschlands sein.