Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat Russland offen damit gedroht, Atomwaffen einzusetzen. Während einige Experten diese Drohungen lediglich als Versuch zur Einschüchterung des Westens betrachten, bleibt die Besorgnis vor einem möglichen Atomangriff bestehen. Zur gleichen Zeit plant Russland für den 3. Oktober die Durchführung eines Atomkriegsszenarios. Ein enger Vertrauter von Kreml-Chef Wladimir Putin fordert außerdem die Wiederaufnahme von Atomtests im Nordpolarmeer!
Am 3. Oktober sollen in verschiedenen Regionen Russlands erstmals Übungen stattfinden. Dabei wird angenommen, dass lebenswichtige Einrichtungen komplett zerstört wurden und bis zu 70 Prozent des Wohnungsbestandes betroffen sind. Das Szenario beinhaltet auch Unfälle an Wasserbauwerken sowie an chemischen und strahlengefährdenden Anlagen. Es wird davon ausgegangen, dass zu diesem Zeitpunkt Kriegsrecht herrscht und eine vollständige Mobilisierung stattfindet. In einem begleitenden Dokument wird darauf hingewiesen, dass das Risiko für bewaffnete Konflikte mit lokalen und regionalen Kriegen zunimmt, an denen auch Atommächte beteiligt sein könnten.