Coronavirus nicht zu stoppen - Werden die Intensivbetten an Ostern knapp?

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Coronavirus nicht zu stoppen - Werden die Intensivbetten an Ostern knapp?

Lifestyle (2 / 1) 31.03.2021 23:33 / Simo Symbolbild imago


Bisher scheint die ganze Situation allerdings noch kontrollierbar. In den meisten Städten und Bundesländern sind noch genügend Intensivbetten für Patienten frei. Zumal auch auf diesem Gebiet über die Grenzen von Bundesländern hinweg zusammengearbeitet wird.

Ein Krankenhaus in Nürtingen (Baden-Württemberg) hatte das Maximum seiner Kapazität erreicht. Alle Beatmungsgeräte seien belegt gewesen. Aus diesem Grund wurden neue Patienten zu anderen Kliniken in Deutschland ausgeflogen. Auch Patienten aus dem Ausland, speziell aus Frankreich und Italien, werden im Augenblick in deutschen Krankenhäusern versorgt.

Wann könnte es zu Problemen bei der Belegung von Intensivbetten kommen?

Eine der Maßnahmen der Krise um das Coronavirus ist die Meldung der Intensivbetten an die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Bisher beteiligen sich deutschlandweit 750 Krankenhäuser an dieser Aktion. Dadurch können nun 12.795 der geschätzt 28.000 Intensivbetten im ganzen Bundesgebiet digital ausgewertet werden. Im Augenblick erkennt man bei DIVI noch 1.900 freie Intensivbetten der einfachen Kategorie und rund 3.500 freie Intensivbetten der höheren Kategorie. Sollte sich das Coronavirus weiter rapide ausbreiten, könnte es bereits an Ostern zu Engpässen kommen, nämlich dann wenn die Anzahl der mit dem Virus infizierten Personen auf über 300.000 ansteigen sollte. Doch auch dann ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Im,Moment versuchen so gut wie alle Krankenhäuser im Bundesgebiet ihr Kontingent an Intensivbetten aufzustocken.