Der Herbst hat die Sturmsaison gleich mit einem heftigen Orkan eingeläutet. Ein kräftiger Sturm namens Agnes, der hierzulande auch Kilian genannt wird, hat sich über dem Atlantik gebildet und nimmt Kurs auf Westeuropa. Besonders den Küsten stehen möglicherweise Verwüstungen bevor. Und das ist nur der Beginn einer turbulenten Woche. Hier die aktuellen Vorhersagen:
Orkan Agnes, der hierzulande Kilian genannt wird, hat auf dem Meer Spitzenwindgeschwindigkeiten von über 190 km/h erreicht. Irland wird voraussichtlich schwer betroffen sein, da der Sturm aus Südwesten auf die zerklüftete Küste der Insel trifft. An Land sind Orkanböen von bis zu 120 km/h zu erwarten, in Küstennähe sogar 140 km/h. Agnes wird Irland am Mittwochmorgen erreichen und dann über Irland und die irische See in Richtung Wales, Nordengland und Schottland ziehen. Auch in Großbritannien können gelegentlich Orkanböen von bis zu 120 km/h auftreten. Es ist häufig zu beobachten, dass Stürme oder Orkane nicht einzeln auftreten. Oft sind es gleich mehrere Systeme, die nacheinander die gleiche Region treffen. Dies geschieht, wenn der Jetstream quasi stationär bleibt und es gleichzeitig periodische Hebungen in der Atmosphäre gibt. Diese Bedingungen sind derzeit über dem Nordatlantik erfüllt. Nachdem Orkan Agnes vorüber ist, bleibt der Jetstream für den Rest der Woche praktisch an Ort und Stelle, was die Bildung weiterer Randtiefs begünstigt, die in den Jetstream hineinragen können.