Das Bundesverteidigungsministerium unter Boris Pistorius (SPD) hat die Meldung jedoch umgehend zurückgewiesen. Eine Sprecherin erklärte auf Anfrage, dass es keine Bundeswehrsoldaten im Kampfeinsatz in der Ukraine gibt. Sie wollte den Vorfall nicht weiter kommentieren. Tatsächlich leistet Deutschland der Ukraine im Ukraine-Konflikt erhebliche Waffenhilfe für die Gegenoffensive. Neben Raketensystemen hat die Bundeswehr auch Panzer geliefert, darunter ältere Leopard-1-Modelle und modernere Leopard-2-Panzer. Letztere gelten als einige der modernsten Kampfpanzer weltweit und könnten im Konflikt eine entscheidende Rolle spielen.
Ukrainische Soldaten wurden wochenlang in Deutschland in der Bedienung dieser Panzer ausgebildet. Allerdings umfasst die Lieferung lediglich den Panzer selbst, nicht jedoch eine deutsche Besatzung. Dies wurde von der Bundesregierung mehrfach betont. Die Bundesregierung und ihre NATO-Partner sind äußerst darauf bedacht, nicht als Teil des Konflikts wahrgenommen zu werden, um keine Eskalation zu provozieren. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj musste bereits mehrmals zusichern, dass die westlichen Panzer und Langstreckenraketen ausschließlich zur Verteidigung und nicht für Angriffe auf russisches Territorium verwendet werden. Andernfalls drohte die NATO mit dem Ende der Unterstützung.
Angesichts dieser Situation ist es äußerst unwahrscheinlich, dass eine Bundeswehr-Besatzung mit einem Leopard-Panzer aktiv an der Front im Einsatz ist. Es könnte jedoch Deutsche geben, die an den Kampfhandlungen beteiligt sind. Söldner aus Deutschland haben sich sowohl für Putins Armee als auch für die Wagner-Söldner oder die Ukraine gemeldet. In der Vergangenheit gab es Berichte über deutsche Kämpfer auf allen Seiten des Konflikts