"Tatort: Krieg im Kopf": Kann man Stimmen in den Kopf projizieren?

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"Tatort: Krieg im Kopf": Kann man Stimmen in den Kopf projizieren?

Stars (2 / 1) 29.03.2021 23:33 / Silia Symbolbild NDR/Manju Sawhney


Dadurch kann auf die Hirnaktivitäten eines Menschen Einfluss genommen werden. Der Träger fühlt sich wacher oder kann wütend werden. Der Visionär Elon Musk (48) und seine Firma Neuralink verfolgen derartige Pläne, wie unter anderem "The Guardian" berichtet. Er möchte eine Gehirn-Computer-Schnittstellentechnologie schaffen, die das Gehirn stimulieren kann. Dafür sollen winzige Elektroden in das Gehirn implantiert werden. Auf diese Weise sollen Menschen klüger und das Gedächtnis verbessert werden.

Mindcontrol-Techniken im Überblick

Im Laufe des "Tatorts" werden verschiedene Mindcontrol-Techniken genannt, die das Bewusstsein manipulieren. Eines davon ist das sogenannte "Voice to sckull". "Es handelt sich um ein Forschungsprojekt der US-Marine, bei dem über elektromagnetische Frequenzen drahtlos Informationen ins Hirn gespielt werden", erklärt Drehbuchautor Christian Jeltsch dem Sender. "Hypersonic" ist hingegen ein System, mit dem man Töne in den Kopf eines anderen Menschen senden kann.

Mikrowellenwaffen wurden in den 1980er-Jahren von der US-Luftwaffe entwickelt. Dabei wird eine elektromagnetische Strahlung auf ein Ziel, zum Beispiel einen Menschen, gerichtet. Die Strahlen erhitzen die Wassermoleküle in der Haut innerhalb von Sekunden auf 55 Grad auf. Das verursacht Schmerzen, was Personen zur Flucht animieren soll. Laut den Entwicklern entstehen dabei keine bleibenden Schäden.