Preisschock! Neuer Gas-Preis-Hammer - Lindner plant Steuererhöhung! Vielen Verbraucher drohen hohe Ausgaben!

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Preisschock! Neuer Gas-Preis-Hammer - Lindner plant Steuererhöhung! Vielen Verbraucher drohen hohe Ausgaben!

News (1 / 1) 22.09.2023 19:22 / Günter Symbolbild imago


Die Bundesregierung hat als Reaktion auf den Kriegsbeginn eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer für Gas eingeführt, um die steigenden Preise abzufedern. Nun plant Finanzminister Lindner jedoch, diese Maßnahme vorzeitig zu beenden, was Experten zufolge im Januar zu erheblichen Preiserhöhungen führen könnte. Was bedeutet das für den normalen Verbraucher?

Lindner plant offenbar Steuersenkungen rückgängig zu machen

Zum Jahreswechsel könnten Gasverbraucher möglicherweise wieder mit steigenden Preisen konfrontiert werden. Der Hintergrund hierfür ist die geplante vorzeitige Wiedereinführung eines höheren Mehrwertsteuersatzes auf Erdgas durch das Finanzministerium. Wenn die Gasanbieter diese Änderung vollständig an die Verbraucher weitergeben, könnten die Gaspreise für private Haushalte ab Januar um etwa 11 Prozent steigen, so Berechnungen des Vergleichsportals Verivox. Dies könnte die Verbraucher während der Heizsaison erheblich belasten, warnen Experten. Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung aufgrund der drastisch gestiegenen Preise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine eine steuerliche Begünstigung für Gas und Fernwärme eingeführt. Ursprünglich war geplant, diesen niedrigeren Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent statt 19 Prozent bis März 2024 beizubehalten. Nun plant Finanzminister Christian Lindner von der FDP jedoch, diese Entlastungsmaßnahme bereits zum Jahreswechsel zu beenden. Die endgültige Entscheidung darüber steht zwar noch aus, wird aber voraussichtlich spätestens während der Haushaltsberatungen im Bundestag diskutiert.

Steuer soll wieder von 7 auf 19 Prozent steigen

Das Finanzministerium begründet den vorzeitigen Abbruch der Maßnahme damit, dass sich die krisenbedingten Preisspitzen auf den Gasmärkten mittlerweile gelegt haben. Die Steuersenkung war von Anfang an als kurzfristige und nicht dauerhafte Maßnahme gedacht und kann vorzeitig beendet werden, da der Gaspreis schneller gesunken ist, als ursprünglich erwartet. Dies ist für die Bundesregierung eine gute Nachricht, da der Staat aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuer weniger Einnahmen verzeichnete. Ursprünglich wurden Kosten von etwa 11,3 Milliarden Euro erwartet, doch durch das vorzeitige Ende könnten Bund, Länder und Kommunen nach Angaben des Finanzministeriums rund 2,1 Milliarden Euro einsparen. Dies schafft Spielraum für die öffentlichen Haushalte.