"Die Höhle der Löwen": Wimpern für Williams, Korb für Kofler

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"Die Höhle der Löwen": Wimpern für Williams, Korb für Kofler

Stars (1 / 1) 26.03.2021 00:33 / Angela Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


Die Deals der neuen Folge

Die neue Folge von "Die Höhle der Löwen" (VOX, Dienstag ab 20:15 Uhr oder bei TVNow) hat zumindest auf dem Papier einen Auftakt nach Maß versprochen. Der erste Gründer des Abends trat zur Raubtierfütterung schließlich gut vorbereitet an. Peter, geboren in Bolivien, wurde von seiner südamerikanischen Oma mit Yuca-Fritten verwöhnt. Yuca, oder auch Maniok, ist eine Wurzel, die für viele Menschen in Lateinamerika ein Grundnahrungsmittel ist. "Aus Yuca zaubert man die besten Fritten der Welt", schwärmte der Gründer. Für seine Firma "Yuca Loca" benötigte er von den Löwen 90.000 Euro für 20 Prozent.

Die Investoren durften die glutenfreie Pommes-Alternative selbstredend probieren. Ralf Dümmel (53) outete sich als Experte: "Ich liebe Pommes, niemand hat so viel Pommes gegessen wie ich, diese sind extrem knusprig, der Geschmack ist gut." Georg Kofler (62) schmeckte keinen allzu großen Unterschied zu normalen Pommes, Carsten Maschmeyer (60) erinnerten das Yuca-Produkt derweil an Fritten aus Süßkartoffeln. Dümmel fasste am Ende zusammen: "Sie haben ein Produkt, das in Ordnung ist, aber nicht so extrem, dass es hohen Aufmerksamkeitswert haben wird, daher ich bin raus." Auch die anderen Löwen bissen bei der Knolle aus Südamerika nicht an, Peter ging ohne Deal nach Hause.

Judith Williams: "Das gibt's wie Sand am Meer"

Die nächsten Gründer Barbara und Christan stellten den Löwen "CBLash" vor, Magnetwimpern mit einer Zwei-Komponenten-Lösung: Mikromagnete am Wimpernkranz und als Gegenpol Magnete im Eyeliner. Den Gründern fehlt bislang Logistik und Knowhow in Marketing und Vertrieb. 200.000 Euro boten Perückenmacherin Barbara und Tüftler Christian für 20 Prozent ihrer Unternehmensanteile. Judith Williams (48) war sogleich skeptisch: "Wimpern gibt es wie Sand am Meer, da muss das schon was Besonderes sein."

Und siehe da: Als Gründerin Barbara die Wimpern an alle verteilte, war bei Beautyexpertin Williams dann doch gleich das Interesse geweckt. "Der Wimpernkranz ist sehr natürlich", stellte sie fest. Maschmeyer wollte wissen, was denn nun der Unterschied zu den Produkten sei, die es im Drogeriemarkt bereits gibt. "Es ist die einfache Anwendung, außerdem sind einige Menschen empfindlich auf Kleber", klärten ihn die Gründer auf.

Klang plausibel, Maschmeyer stieg trotzdem aus. "Ich werde nicht in Kosmetik mit Wimpern investieren, die Bewertung ist mir zu hoch, bei mir fängt's nicht an zu klimpern." Dagmar Wöhrl (65) hatte mit den Wimpern auch nichts am Hut, Dümmel zog sich ebenfalls zurück. Nur Williams blieb am Ball: "Haben Sie ein Patent für magnetischen Eyeliner?!" Als diese Frage bejaht wurde, bot Williams 200.000 Euro, allerdings für 50 Prozent. Und was machten die Gründer? Sie verfielen in Jubelstürme. "So laut hat noch nie jemand geschrieen", amüsierte sich Maschmeyer.

Nils Glagau: "Ich will dann lieber einen Profi"

Gisbert und Bendix betreiben zusammen den Pay-TV-Sender "Sport Digital", seit 2010 arbeiten sie an ihrem Start Up "Commentaro", mit dem sie Sport-Fans eine Stimme geben. In der App finden die User Clips von Sportveranstaltungen mit Original-Atmo, die sie selbst kommentieren können, über die "Commentaro"-Plattform kann der Beitrag dann verbreitet und mit Freunden geteilt werden. Von den Löwen benötigten sie in der Show 250.000 Euro für 25 Prozent.

Nils Glagau (44) durfte sich als Sportkommentator versuchen, hatte aber sogleich Zweifel. "Ich glaube nicht, dass das langfristig angenommen wird, ich will dann lieber einen Profi. Ich glaube nicht an die Idee, ich bin raus." Am Ende teilten alle Löwen diese düstere Prognose und so gingen Gisbert und Bendix ohne Deal nach Hause.

Gründer lehnt Angebot ab