Vor allem aber bezieht Allen in seinen Memoiren Stellung zu den Vorwürfen, die seine Ex-Stieftochter Dylan Farrow (34) seit den Neunziger-Jahren gegen ihn anbringt: Allen habe sie mehrfach sexuell missbraucht. Doch Allen hat die Vorwürfe stets abgestritten und tut dies auch in seinem Buch: "Ich habe sie nie angerührt", schreibt er, noch habe er je etwas getan, das ihm als Missbrauch ausgelegt werden könne: "Die ganze Sache war von Anfang an nur erfunden."
Farrows Anschuldigungen sind offenbar auch der Grund, weshalb Allen Probleme hatte, einen Verleger für das Buch zu finden: Ursprünglich sollten die Memoiren Anfang April im Hachette Verlag erscheinen, wie der "Hollywood Reporter" berichtet. Dutzende Angestellte sollen jedoch gegen die Entscheidung des Verlags protestiert haben, darunter Allens Sohn Ronan Farrow (32). Dessen Investigativ-Recherchen waren es, die Ende 2017 den Missbrauchsskandal um Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ans Licht brachten. Der Journalist hat die Anschuldigungen seiner Schwester Dylan stets unterstützt.