Es wurde ein Großeinsatz aufgrund der möglichen Amokgefahr gestartet. Als die ersten Polizeibeamten am Busbahnhof ankamen, befand sich der Mann mit der Pistole immer noch auf dem Gehweg. Die Polizisten trugen Maschinenpistolen und schusssichere Westen, sperrten den Bereich großflächig ab und forderten Passanten und Fahrgäste auf, den Busbahnhof umgehend zu verlassen. Zwei Polizisten mit gezogenen Waffen näherten sich dem aggressiven Mann, schrien ihn an und forderten ihn auf, die Waffe fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen. Glücklicherweise gehorchte der Angreifer den Anweisungen der Beamten und wurde schnell überwältigt. Seine Arme wurden gefesselt, und er wurde in einen Polizeiwagen gesetzt. Anschließend wurde er zum Polizeipräsidium in Wuppertal gebracht, um dort verhört zu werden.
Am Dienstagabend erklärte die Polizei den Vorfall auf einer Pressekonferenz: Demnach gerieten 3 Männer aus noch unbekannten Gründen gegen 17.55 Uhr in Streit am Busbahnhof. Einer der Männer zog eine Waffe und feuerte mehrere Schüsse ab. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber BILD: "Daraufhin zog der später Festgenommene ebenfalls eine Waffe und gab Schüsse in die Luft ab." Es handelte sich offenbar um Schreckschusspistolen. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Polizisten wurde eine Panik vermieden, und nach vorläufigen Informationen wurde niemand verletzt. Später am Abend wurde bekannt, dass die beiden anderen Männer, die ebenfalls verdächtigt werden, auf der Flucht sind. Die Polizei führt deshalb weitere Kontrollen bei zahlreichen Reisenden durch, um die flüchtigen Männer aufzuspüren.