Der Gang zum Arbeitsamt sei ihr unheimlich schwergefallen. "Ich habe mit mir gekämpft, man schämt sich und fühlt sich als Versager. Aber so dürfen wir nicht denken", stellt Lange klar. Es sei sehr wichtig, sich einzugestehen, wenn es nicht mehr geht. Mit ihrer Geschichte wolle sie auch anderen Menschen Mut machen.
Es sei keine Schande, Hilfe anzunehmen. Viele, egal ob prominent oder nicht, würden durch die Pandemie ihren Job verlieren. "Wir alle sind betroffen und ich bin sehr froh, dass der Staat uns unterstützen möchte. Wir müssen diese Hilfe annehmen, um unser Zuhause nicht zu verlieren und nach der Krise wieder frohen Mutes in unsere Arbeit zurückkehren zu können." Aber jetzt heiße es erst einmal zuhause zu bleiben. "Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben und die Kranken gesund werden."