Blutiger Dienstag für Putins Truppen! Ukraine greift mit Streumunition an und richtet verheerenden Schaden an!

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Blutiger Dienstag für Putins Truppen! Ukraine greift mit Streumunition an und richtet verheerenden Schaden an!

News (2 / 1) 04.09.2023 17:56 / Frank Symbolbild imago


Südlich des Dorfes Werbowe fahren drei Kamaz- und ein Ural-LKW auf eine russische Position zu. Kaum sind die frischen Soldaten ausgestiegen, um die erschöpften Truppen im Waldstück zu ersetzen, beginnt für sie der Albtraum. Immer wieder schlagen neue Streumunitionsgeschosse in der Gegend ein, zerstören einen LKW nach dem anderen und die mitgeführte Munition, was vermutlich zum Tod zahlreicher Soldaten führt. Der massive Einsatz dieser schrecklichen Waffe, die von 110 der 193 UN-Nationen geächtet wurde (nicht jedoch von der Ukraine und Russland), zeigt Wirkung. Ein Video zeigt Dutzende russische Soldaten, die sich südlich des Dorfes Bachmut in der Region Donezk ihren ukrainischen Gegnern ergeben. Völlig erschöpft und stark dezimiert gehen sie mit erhobenen Händen durch ein Waldstück bis zur ukrainischen Frontlinie.

Ukrainische Gegenoffensive kommt in Fahrt

Südlich des Dorfes Robotyne in der Region Saporischschja ergreifen gut 20 Russen die Flucht aus ihren Stellungen und rennen in Richtung Süden. Drohnenaufnahmen zeigen, wie die Gräben über Tage hinweg bombardiert wurden. Am Ende sind es nicht mehr als fünf ukrainische Soldaten, die den Angriff wagen und die zahlenmäßig überlegene russische Truppe in die Flucht schlagen. Auch Russland setzt seit Beginn des Krieges Streumunition ein. Allerdings nicht nur gegen militärische Ziele, sondern auch gegen Dörfer und städtische Gebiete.

Alles in allem deuten die Aufnahmen und Berichte der letzten Tage darauf hin, dass die russische Armee den massiven Angriffen der Ukraine mit Streumunition kaum noch etwas entgegenzusetzen hat. Zu Beginn der Gegenoffensive stürmte die Ukraine mit Dutzenden Fahrzeugen und Hunderten von Männern voran, um die russischen Stellungen im direkten Kampf Mann gegen Mann zu überwinden. Jetzt verlassen sich die Truppen aus Kiew immer mehr auf ihre neue, tödliche Munition. Ein ukrainischer Soldat sagte gegenüber den Medien: "Manchmal benötigen wir zehn bis zwölf Artilleriegranaten, um das gut befestigte feindliche Maschinengewehrnest auszuschalten." Erst danach wagen die Soldaten ihren eigenen Angriff auf die feindliche Stellung.