Nach dem Unglück herrschte tiefe Trauer in Hamburg, und viele Menschen waren betroffen. Hamburgs damaliger Bürgermeister von Dohnanyi drückte sein Beileid aus, und es ein Gedenkgottesdienst fand ebenfalls statt, bei dem fast 1.200 Menschen, darunter etwa 100 Angehörige der Toten und Vermissten, anwesend waren. Es war ein Moment der Trauer, der über die Stadt lag. Die Ursache für die Katastrophe mit 19 Todesopfern wurde später als ein tragisches Versehen des Barkassenführers festgestellt. Er wich einem vorfahrtsberechtigten und vorschriftsmäßig beleuchteten Schleppzug nicht aus, obwohl er ihn trotz seines Sehfehlers erkennen konnte. Da der Verantwortliche bei der Kollision ums Leben kam, war ein formeller Schuldspruch nicht mehr möglich. Der Vorsitzende Richter der Verhandlung bezeichnete das Unglück als ein "tragisches Versehen", das jedem passieren könne, aber nur einmal eine solch unabsehbare Katastrophe zur Folge habe.