Seit 13 Wochen tobt die ukrainische Gegenoffensive im Süden und Osten des von Russland angegriffenen Landes. Bisher konnten ukrainische Truppen in die von Russland besetzten Gebiete der Regionen Donezk und Saporischschja eindringen und etwa zwölf Dörfer befreien. Dieser Erfolg wurde jedoch zu einem hohen Preis erkauft, da die Ukraine erhebliche Verluste an westlich geliefertem Kriegsgerät erlitten hat.
Bei der Gegenoffensive macht auch die Ukraine herbe Verluste an Waffen und Fahrzeugen, darunter mindestens vier Schützenpanzer vom Typ "Stryker", 20 Schützenpanzer vom Typ "Bradley" und bis zu 15 Kampfpanzer vom Typ "Leopard 2", sowie weit über 100 minengeschützte Fahrzeuge der Klasse "MRAP". Obwohl einige der beschädigten Fahrzeuge repariert werden könnten, ist dies aufgrund der russischen Drohnenüberwachung und der Gefahr von Artilleriebeschuss oft nicht möglich. Dies zwingt ukrainische Soldaten dazu, sich zu Fuß vorwärts zu bewegen, um die russischen Verteidigungslinien zu passieren. Obwohl die ukrainische Armee immer noch über eine beträchtliche Anzahl moderner westlicher Panzer und Schützenpanzer verfügt, werden diese aufgrund der jüngsten Erfahrungen äußerst vorsichtig eingesetzt.