Die Ermittlungen führten zu einer Bande von mindestens elf Verdächtigen, die verschiedene Neben- und Abfallprodukte der Kupferproduktion entwendeten. Dies beinhaltete unter anderem Gold, Anoden-Staub und Rohsilber-Kehricht. Der Kopf der Bande wurde als Mahmut C. (36) identifiziert, der aus Fredenbeck in Niedersachsen stammt. Bei einer Großrazzia im Juni konnten die Ermittler zahlreiche Beweismittel sicherstellen, darunter zwei Porsche, eine Mercedes-Limousine und andere Wertgegenstände. Mehr als 30 Objekte in verschiedenen Bundesländern wurden durchsucht und sechs Personen wurden festgenommen. Dieser Millionen-Schaden wird das Ergebnis des Geschäftsjahres belasten und die Gewinnprognose von Aurubis kann nicht mehr gehalten werden. Als Folge davon fiel der Aktienkurs von Aurubis im nachbörslichen Handel um mehr als 5 Prozent.