Philipp Stehler (31) kennen Fans des deutschen "Bachelor"-Universums noch aus den Formaten "Die Bachelorette" und "Bachelor in Paradise". In der Sat.1-Serie "K11 - Die neuen Fälle", der Neuauflage des Kultformats "K11 - Kommissare im Einsatz", verstärkt der 31-Jährige das Team. Eine Rolle als TV-Kommissar ist dem ehemaligen Polizisten im Grunde wie auf den Leib geschnitten. Wie die Dreharbeiten laufen, wie es ihm mit seiner chronischen Darmerkrankung "Colitis ulcerosa" nun geht und bei welcher TV-Show er gerne mitmachen würde, erzählt Stehler im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.
Haben Sie "K11 - Kommissare im Einsatz" früher selbst geschaut?Philipp Stehler: Natürlich kenne ich "K11" von früher. Die Serie ist absolut Kult. Jetzt selbst als Schauspieler hier mitspielen zu dürfen, ist mega und macht wirklich viel Spaß.
Wie war es für Sie, mit den beiden "K11"-Urgesteinen Michael Naseband und Alexandra Rietz vor der Kamera zu stehen?Stehler: Anfangs war ich schon aufgeregt. Sie haben ja viele Jahre erfolgreich und professionell zusammen gespielt und als Neuer in so ein Team zu kommen, ist immer spannend. Ich wurde sehr herzlich von den beiden empfangen.
Sie waren selbst Polizist, wie ist es nun für "K11 - Die neuen Fälle" einen vor der Kamera zu spielen?Stehler: Hier kann ich meine beiden Leidenschaften verbinden. Ich habe ja sehr gern als Polizist gearbeitet, aber liebe es auch endlich wieder als Schauspieler vor der Kamera zu stehen - die perfekte Kombination.
Sind die Unterschiede zum realen Polizeialltag sehr groß?Stehler: Die Tage an sich sind anders. Hier haben wir ja ein Skript, das ich vorher lerne und weiß darum, was auf mich zukommt. Als Polizist wusste ich das oft natürlich nicht.
Gibt es Dinge, auf die Sie die Verantwortlichen hinweisen, wenn Sie in der Realität völlig anders ablaufen?Stehler: Die Produzenten und Drehbuchschreiber haben ja eine lange Erfahrung mit "K11" und schon viele Folgen produziert. Wir haben ja alle selbst als Polizisten gearbeitet, da können wir gut darauf achten, dass wirklich alles realistisch ist.
Können Sie sich vorstellen auch abseits der Kamera wieder als Polizist zu arbeiten?Stehler: Seit ich als Influencer und Schauspieler arbeite, habe ich festgestellt, dass sich mein Leben nicht planen lässt. Es überrascht mich immer wieder aufs Neue, es kommen ganz kurzfristig neue Herausforderungen, spannende Projekte - darum schließe ich nichts aus. Derzeit ist es aber nicht geplant.
2019 machten Sie Ihre chronische Darmerkrankung "Colitis ulcerosa" öffentlich bekannt. Wie geht es Ihnen heute damit?