Im Ukraine-Krieg überraschte Putins "Iskander-M" den Westen mit innovativen Täuschkörpern. Das "Iskander-M"-System basiert angeblich auf dem sowjetischen "OTR-23-Oka"-System und trägt im Nato-Jargon die Bezeichnung SS-26, wie von "t-online" berichtet wurde. Dieses hochmoderne taktische Raketensystem ist Teil der Modernisierung des nuklearen Arsenals Russlands. Die neuesten Modelle der "Iskander"-Reihe wurden erst 2017 in Betrieb genommen.
Die Raketen der "Iskander-M" gehörten dank ihrer bis dato von westlichen Experten nie gesehenen Täuschkörper zu den neuen Waffen, mit denen Russland im Ukraine-Krieg westliche Geheimdienste überraschte. Bis dahin war eine solche Submunition, die das feindliche Radar stört und anfliegende Luftabwehrraketen in die Irre führt, an Kurzstreckenraketen noch nie dokumentiert worden.
Beobachter sahen in dem Einsatz des zuvor geheim gehaltenen "Iskander-M"-Raketensystems ein Indiz dafür, wie wichtig dem Kreml ein Sieg in der Ukraine ist – denn diese Täuschkörper-Technologie ist dem Westen nun bekannt, und die NATO kann entsprechend ihre Luftabwehr anpassen. Es scheint, dass Wladimir Putin einen hohen Preis für einen Sieg in der Ukraine zu zahlen bereit ist.