Vorher war Schidko auch Stabschef der russischen Streitkräfte in Syrien und wurde im März 2022 in die Sanktionsliste der USA aufgenommen. Jedoch konnte er seine Position nicht lange behalten. Nur einen Monat nach seinem Amtsantritt im Mai wurde er zum Leiter des Militärbezirks Ost degradiert. Im Oktober 2022 verkündete Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu, dass General Sergei Surowikin, bekannt als "General Armageddon", Schidkos Posten übernommen habe. Im Januar 2023 wurde er jedoch von seiner Position abgelöst, und wie von Schoigu angekündigt, übernahm Generalstabschef Waleri Gerassimow. Surowikin übernahm daraufhin die Position des stellvertretenden Generalstabschefs. Allerdings geriet er anscheinend nach dem Wagner-Aufstand in Ungnade und wurde seitdem nicht mehr öffentlich gesehen. Ihm wird unterstellt, ein Verbündeter von Jewgeni Prigoschin, dem im Exil lebenden Leiter der Wagner-Söldnergruppe, zu sein.
Nach dem Söldner-Aufstand berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungskreise, dass Washington untersuche, ob Surowikin Prigoschin bei der Planung des Aufstands unterstützt habe.
Laut Berichten von russischen Militärbloggern und lokalen Medien, auf die sich "Politico" bezieht, befindet sich "General Armageddon" derzeit im Hausarrest und wurde seiner Führungsposition in der russischen Armee enthoben. Gemäß dem Blog "VChK-OGPU" gibt es zwar keine offizielle Untersuchung, jedoch habe Surowikin längere Zeit in Unsicherheit verbracht und unangenehme Fragen beantwortet. Dem General wurde geraten, unter dem Radar zu bleiben, um "vergessen" zu werden.