16-jähriges Mädchen verschwunden - Die Spur führt nach Deutschland! TV-Detektiv nimmt die Fährte auf

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16-jähriges Mädchen verschwunden - Die Spur führt nach Deutschland! TV-Detektiv nimmt die Fährte auf

Blaulicht (2 / 1) 18.07.2024 04:23 / Julia Symbolbild imago


Bislang nur wenig konkrete Hinweise

Trovato bringt 30 Jahre Berufserfahrung mit: "Wir haben Kontakte in München, die in dieser Branche gut vernetzt sind. Sie werden nun Informationen einholen“, sagte der Ermittler. Auch Köln wurde als möglicher Aufenthaltsort bei der Suche nach Sara in Betracht gezogen, da sie die Stadt in der Vergangenheit angeblich mehrmals erwähnt haben soll. Trovato erklärt: "Aktuell haben wir jedoch keine konkreten Hinweise.“ Sara verschwand freiwillig – das sind sich sowohl die Polizei als auch Saras Familie einig. Doch was danach geschah, bleibt völlig unklar. Ein Ermittler äußerte sich vor einigen Monaten in der Fernsehsendung „Fahndung Österreich“: „Es gibt keine Anzeichen für ein Verbrechen, aber wir ermitteln in Richtung Freiheitsberaubung, da es ungewöhnlich ist, dass eine 15-Jährige sämtliche Verbindungen abbricht. Aus diesem Grund schließen wir nicht aus, dass sie irgendwo festgehalten wird oder keine Möglichkeit hat, Kontakt zu ihren Eltern oder ihrer Mutter aufzunehmen.“

Polizei bestätigt: Spuren führen nach Deutschland

Der Ermittler äußerte sich damals im TV-Interview über den ominösen Mann, mit dem Sara angeblich nach islamischem Recht verheiratet sein soll: "Insgesamt gehen wir davon aus, dass dieser Mann in einer deutschen Stadt lebt und Sara geplant hat, von Innsbruck aus zu diesem Mann zu reisen und mit ihm zusammenzuleben.“ Was, wenn Sara gar nicht gefunden werden möchte? Jürgen Trovato sagt: "Das ist natürlich schwieriger, aber nicht aussichtslos. Jemand weiß immer etwas. In solchen Fällen spielt oft auch Geld eine Rolle. Wenn du Geld hinlegst, fangen die Leute an zu reden. Im Fall von Sara haben wir nun verschiedene Hinweise und überprüfen, welches davon passt.“ Was treibt den Privatermittler bei der Suche nach Sara an? Er erklärt: "Vermisste Kinder geraten oft in Vergessenheit und bleiben in der Statistik. Wir möchten nicht untätig bleiben.“