"München Mord: Was vom Leben übrig bleibt": Was sind "Kugelmenschen"?

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"München Mord: Was vom Leben übrig bleibt": Was sind "Kugelmenschen"?

Stars (1 / 1) 15.03.2021 00:33 / Peter Symbolbild ZDF / Jürgen Olczyk


Schaller, Flierl und Neuhauser

Für eines der schräg-schrulligsten und damit liebenswertesten Ermittlerteams im deutschsprachigen Krimikosmos - Schaller, Flierl und Neuhauser - wird es wieder ernst. Denn mit "München Mord: Was vom Leben übrig bleibt" (14. März, 20:15 Uhr, ZDF) wird bereits der zehnte Fall der Krimireihe ausgestrahlt. An einer Stelle im Film fällt der Begriff der "Kugelmenschen". Gibt es die wirklich und wenn ja, was ist damit gemeint?

Worum geht's in "München Mord: Was vom Leben übrig bleibt"?

Der Tod des herzschwachen Bestatters Josef Thallinger (Christian Aumer, geb. 1964) scheint natürlich eingetreten zu sein. Seine Tochter Eva (Johanna Ingelfinger, 26) jedoch vermutet, dass mehr dahintersteckt. Kriminaloberrat Zangel (Christoph Süß, 52) will, dass das Keller-Kommissariat der Sache auf den Grund geht: Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen, 42), Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier, 50) und ihr Teamchef Ludwig Schaller (Alexander Held, 61) versuchen, den Fall aufzuklären.

Ein Mord lässt sich nicht beweisen, allein schon, weil die Leiche mit Formaldehyd präpariert wurde. Doch Unstimmigkeiten und zerrüttete Verhältnisse innerhalb der Familie Thallinger führen gleich zu mehreren Motiven. Als alle Ermittlungen ins Leere zu laufen drohen, finden die drei in Josefs Notizbuch doch noch eine, wenn auch schwer zu entziffernde, Notiz, die sie zu einer möglichen Spur führt. Am Ende müssen sie Kriminaloberrat Zangel in die Entschlüsselung einbeziehen. Kann ausgerechnet er den nötigen Hinweis liefern?

Was sind "Kugelmenschen"?

Im Rahmen der Ermittlungen treffen Schaller, Flierl und Neuhauser unter anderem auf den Schönheitschirurgen Dr. Quirin Werner (Bernhard Schir, 57), dem es vor allem die Antike angetan hat. Er spricht vom Mythos der "Kugelmenschen". Diese stammen aus der Feder des antiken griechischen Philosophen Platon (428/429 v. Chr. bis 348/347 v. Chr.):