Krebsdrama im Hause Drews! Am Samstagabend konnte man den Schlagerstar Jürgen Drews (78) mit seiner Ehefrau Ramona (49) im Publikum der ARD-Show "Die große Strandparty 2023" sehen. Ihre gemeinsame Tochter Joelina (27) stand auf der Bühne, während die stolzen Eltern ihr Beifall spendeten. Die Familie strahlte Glück aus, doch niemand konnte erahnen, welche schwierigen Monate hinter ihnen lagen. Hier die traurigen Hintergründe:
Joelina Drews erklärte gegenüber der BILD: "Im Frühjahr wurde meine Mutter von Krebs getroffen, es handelte sich um einen aggressiven Hauttumor. Dies war ein Schock für unsere gesamte Familie. Die Angst, sie zu verlieren, war überwältigend." Die Diagnose kam für Ramona Drews durch einen Zufall zustande. Sie begleitete Jürgen Drews zu einem Termin beim Hautarzt, der einige Muttermale in seinem Gesicht untersuchen sollte. Joelina Drews berichtete: "Die betreffende Stelle sah besorgniserregend aus, der Arzt nahm sofort eine Probe. Am nächsten Tag rief er meine Mutter an und überbrachte ihr die schlechte Nachricht. Es handelte sich um aggressiven Hautkrebs, der sofort operiert werden musste."
Es handelte sich um ein bösartiges Sarkom, das vom Bindegewebe ausgeht. Die Diagnose war für Ramona Drews und ihren Ehemann Jürgen ein Schock. Joelina erfuhr von der Krebserkrankung ihrer Mutter und eilte sofort von Berlin nach Dülmen, um bei ihren Eltern zu sein. Joelina sagte: "Unsere Familie war in einer extremen Ausnahmesituation. Ich habe meine Mutter noch nie so besorgt und ängstlich gesehen, obwohl sie normalerweise immer positiv eingestellt ist. Wir haben in diesen Tagen viel geweint."
Bei der Operation wurde der bösartige Tumor aus Ramona Drews' Brust entfernt. Doch die Familie blieb in Sorge, ob der Krebs gestreut hatte und sich Metastasen gebildet hatten. Joelina und Jürgen besuchten Ramona täglich im Krankenhaus. Joelina sagte: "Ich musste in dieser Zeit für meinen Papa da sein, der natürlich sehr besorgt war. Es war für uns beide völlig ungewohnt, ohne Mama in einer Art Zweier-WG zu leben. Ich habe für Papa gekocht, ihn umsorgt und getröstet. Die Verantwortung für die ganze Familie lag auf meinen Schultern, ich musste mich um alles kümmern. Das war eine Zeit, in der es mir selbst nicht gut ging und ich mich selbst suchte. Ich habe einfach versucht, zu funktionieren." Nach einer Woche bangen Wartens und einer Nachuntersuchung kam die erlösende Nachricht, dass der Krebs nicht gestreut hatte.