"Tatort: Das perfekte Verbrechen": So wird der neue Berlin-Krimi

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"Tatort: Das perfekte Verbrechen": So wird der neue Berlin-Krimi

Stars (2 / 1) 14.03.2021 00:33 / Angela Symbolbild rbb/die film gmbh/Volker Roloff


Lohnt sich das Einschalten

Ja, auch wenn man bei der ein oder anderen Szene ein Auge zudrücken sollte. Gerade der studentische Geheimbund und seine seltsam anmutenden Riten entstammen doch mehr der Fantasie der Drehbuchautoren denn einer realistischen Darstellung einer Studentenverbindung. Dennoch ist der Fall an sich recht spannend erzählt und macht Spaß. Zwar gelang den Machern mit "Das perfekte Verbrechen" kein wirklich großer Wurf, aber eine solide Krimi-Unterhaltung für den Sonntagabend ohne Brimborium.

Für alle, die in der Schule einmal in den Genuss von Latein-Unterricht gekommen sind, könnte der Krimi hingegen ein größeres Fest bedeuten. Zunächst lassen die Studenten die ein oder andere lateinische Vokabel ("Probatio") oder Redewendung ("Per aspera ad astra") fallen, zum Ende hin stimmt auch noch Kommissar Karow in den Latein-Kanon ein ("Si tacuisses, iuris peritus mansisses"). Die alten Vokabel-Bücher dürfen also schon einmal entstaubt und gezückt werden...