Zoff eskaliert! - Belarus wirft die Wagner-Söldner aus dem Land

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Zoff eskaliert! - Belarus wirft die Wagner-Söldner aus dem Land

News (1 / 1) 18.07.2024 03:04 / Frank Symbolbild imago


Der Konflikt um die russischen Söldner spitzt sich jetzt weiter zu. Der Machthaber von Belarus, Alexander Lukaschenko (68), hat die in seinem Land stationierten "Wagner"-Kämpfer hinausgeworfen – offenbar, weil er nicht länger für sie bezahlen möchte. Dies meldet ein bekannter russischer Kriegsblogger auf Telegram.

Erste Wagner-Söldner verlassen Belarus

Etwa 500 bis 600 Wagner-Söldner seien mit Bussen nach Russland zurückgebracht worden. "Die erste Phase des Abzugs der Kämpfer ist nun abgeschlossen, während die zweite Phase nach dem 13. August beginnen wird", berichtet der russische Propagandist. Ursprünglich war dies der Deal zwischen dem Chef der Söldner, Jewgeni Prigoschin (62), und dem Kreml-Diktator Wladimir Putin (70): Die "Wagner"-Truppen sollten nach dem Putsch in Belarus verbleiben können. Offenbar hatte Lukaschenko erwartet, dass der Kreml die Kosten für die Wagner-Söldner übernimmt, doch in Belarus wartete man wohl vergeblich auf Söldner-Geld aus Moskau. Berichten zufolge hat Lukaschenko nun genug davon und will nicht länger für die Söldner in seinem Land aufkommen – daher die Entscheidung, sie nach Russland zurückzuschicken. Offiziell wurden die Söldner angeblich in den Urlaub geschickt, es ist jedoch keine Rede von einer Rückkehr nach Belarus. Dies berichtet ein Telegram-Kanal mit Nähe zum Kreml. Die Kämpfer sollen bereit sein für neue Aufgaben. Tausende Wagner-Söldner wurden nach ihrem Putschversuch gegen Wladimir Putin am 24. Juni nach Belarus geschickt, was zwischen Lukaschenko und Russlands Präsident Wladimir Putin vereinbart worden war.