Im Gegensatz dazu seien die ukrainischen Streitkräfte mittlerweile in der Lage, russische Geschütze zu lokalisieren und sie mit Präzisionsschlägen zu zerstören. Watling zufolge markiert diese Taktik der Ukrainer einen Wendepunkt im Kriegsgeschehen: Erstmals könnten ukrainische Artillerieeinheiten anhaltenden Beschuss auf russische Stellungen ausüben. Dies erschwert es Russland, den Vormarsch der ukrainischen Infanterie aufzuhalten. Die britischen Storm-Shadow-Raketen spielen eine bedeutende Rolle für die Ukraine, um Kommandoposten, Munitionsdepots und Brücken zu treffen. Die Schwierigkeit Russlands, seine Infanterie mit Nachschub zu versorgen, schwächt die besetzenden Truppen erheblich, so Watling in der "Financial Times". Es besteht die Hoffnung, dass die russische Infanterie irgendwann zu dünn besetzt sein könnte und die Verteidigung aufgrund unzureichender Artillerie- und Panzerunterstützung zusammenbrechen könnte.