In Plau am See ereignete sich eine Explosion in einem Einfamilienhaus, deren Ursache bisher ungeklärt ist. Bei den Löscharbeiten stieß die Feuerwehr auf eine Leiche. Die kleine Stadt Plau am See in Mecklenburg-Vorpommern wurde am Donnerstag von einer Explosion in einem Einfamilienhaus erschüttert. Während des Einsatzes entdeckten die Rettungskräfte eine Leiche.
Um 16.51 Uhr ereignete sich die Explosion im Parkweg, wie die Polizei am nächsten Morgen mitteilte. Sofort rückten die Feuerwehren der Region aus, um das durch die Explosion entstandene Feuer zu löschen. Das benachbarte Haus wurde ebenfalls von den Flammen ergriffen. Das Einfamilienhaus wurde stark beschädigt und ein Statiker stufte es als teilweise einsturzgefährdet ein. Bei der ersten Begehung der Ruine entdeckten die Einsatzkräfte eine Leiche auf dem Dachboden des Hauses. Es ist bisher unklar, ob es sich bei der Person um einen Bewohner handelt. Ein Rechtsmediziner aus Rostock wurde hinzugezogen, um die Todesursache festzustellen. Die Kriminalpolizei ermittelt auch bezüglich der Identität der Person. Ein 76-jähriger Nachbar, der versuchte, Hilfe zu leisten, wurde bei dem Brand verletzt und erlitt eine Rauchvergiftung. Die Feuerwehr und die Polizei waren mit einem Großeinsatz vor Ort. Die Beamten ermitteln unter anderem wegen des Verdachts der "Herbeiführung einer Explosion". Die Ermittlungen sind noch im Gange. Die genaue Ursache für die Explosion und den darauffolgenden Brand des Hauses ist derzeit noch unklar.