"Die Höhle der Löwen": Deshalb wurde Dagmar Wöhrl richtig sauer

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"Die Höhle der Löwen": Deshalb wurde Dagmar Wöhrl richtig sauer

Stars (1 / 1) 11.03.2021 00:33 / Angela Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


So lief die erste Folge ab

Manege frei für die hungrigen Raubtiere: Die Gründershow "Die Höhle der Löwen" (auch bei TVNow zu sehen), ist am 10. März in ihre mittlerweile siebte Staffel gestartet. In sechs neuen Folgen begeben sich Judith Williams (48), Carsten Maschmeyer (60), Dagmar Wöhrl (65), Frank Thelen (44), Georg Kofler (62), Ralf Dümmel (53) und Nils Glagau (44) wieder auf die Suche nach lohnenswerten Start-ups. Es wird die letzte Staffel von Frank Thelen sein, der zuvor seinen Ausstieg verkündet hatte.

Viele Sprachen in einer App

Die Frühjahrspremiere beginnt mit einer App, die den Sprachmarkt revolutionieren soll. Ehsan Allahyar Parsa, der selbst zehn Sprachen spricht, hat mit "Rootify" eine neue Methode entwickelt, um Sprachen zu lernen. Allerdings - und das gab es noch nie in "Die Höhle der Löwen" - pitcht der 23-Jährige nur eine Vision, seine App gibt es noch gar nicht. 175.000 Euro will er für 18 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Seine Überlegung: Alle Sprachen haben gemeinsame Wurzeln, Sprachen lernt man basierend auf den Wurzeln, die man kennt. Eine Anmeldung soll knapp zehn Euro im Monat kosten.

Die Löwen sind skeptisch, Nils Glagau zieht die Reißleine: "Es ist eine gute Idee, du bist ein toller Mensch, aber ich bin kein App-Spezialist." Georg Kofler beißt ebenfalls nicht an. Von Carsten Maschmeyer gibt es ein Angebot, aber nicht das erwartete: "Wenn Sie mit der App nicht erfolgreich werden, können sie sich an mich wenden für einen Job, ich nehm' Sie."

Der junge Gründer möchte lieber selbstständig bleiben und darf noch auf Frank Thelen hoffen, der tatsächlich investieren will. "Ich geb dir 175.000 Euro für 20 Prozent, aber ich will in Teams investieren. Den Techniker, den wir noch brauchen, zahlst du von deinen Prozenten." Er ist einverstanden. Zum ersten Mal investiert Frank Thelen in eine App, die es noch gar nicht gibt.

Dagmar Wöhrl ärgert sich

Die nächsten Gründer, Michael Schunke und Mathias Dögel, haben es sich zum Ziel gesetzt, den Grill zu modernisieren - und das Grillerlebnis auf die nächste Stufe zu heben. 600.000 Euro benötigen die Gründer von "Wilhelm Grill" für 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

"Alles ist smart geworden, warum nicht auch ein Holzkohlegrill?", erklären sie ihre Idee und führen das Produkt vor. Man bereite den Grill mit Holzkohle vor, zünde ihn an und verbinde eine App mit dem Grill. Über entsprechende Menüpunkte lassen sich Dinge wie Lüfter oder Zieltemperatur steuern. Frank Thelen meldet sich als Grillmeister und bereitet für die Löwen ein Steak medium rare zu.

Den Löwen schmeckt's - aber nur das Fleisch. Georg Kofler steigt zuerst aus: "Erfindergeist in allen Ehren, aber ich bin an einer Automatisierung des Grillens nicht interessiert." Carsten Maschmeyer sieht es ähnlich, außerdem sind ihm Bewertung und Preis zu hoch. "Ich würde mir für 5.000 Euro diesen Grill nicht kaufen. Eure Bewertung ist zu hoch, ich bin raus."

"Grillen ist Auszeit", findet Frank Thelen und zieht sich zurück. Auch Nils Glagau steigt nicht ein. Bleibt noch Dagmar Wöhrl. Sie hakt nach: "Sie haben eine erfolgreiche Softwarefirma, wozu brauchen Sie einen Investor? Warum haben Sie eine so hohe Bewertung? Für mich gibt es nur einen Schluss: Sie wollen gar keinen Investor. Sie sind hier, weil Sie Werbezeit wollen." Daher sei sie raus. "Wir sind hier zu Ende mit der Vorstellung", fasst Kofler zusammen und schickt die Investoren ohne Deal nach Hause.

"Das gehört in alle Haushalte"

Robert Lehmkuhl und sein Sohn Frank bringen "ROSTdelete", ein schonendes Mittel gegen Rost, mit in "Die Höhle der Löwen". Vater Robert hat die Paste selbst entwickelt und am eigenen Oldtimer ausprobiert. 100.000 Euro will er für 20 Prozent der Firmenanteile. "ROSTdelete" entrostet alles, vom Auto bis zu Fahrradfelgen. Sohn Frank macht vor, wie es geht: Auftragen, einwirken lassen, abwischen, fertig. Das Metall kommt blank zum Vorschein. Ein Kilo des absoluten Naturproduktes soll knapp 20 Euro kosten.

Frank Thelen erschrecken die bisherigen Verkaufszahlen: "Wenn es so ein tolles Produkt ist, müsste es ja gekauft werden, aber bei euch bleibt die Kurve flach, eure Zahlen sind für mich grausam, deswegen bin ich raus."