Putins feiger Getreidekrieg! In einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine haben die russischen Streitkräfte den Hafen Ismail an der Donau beschossen. Das ukrainische Verteidigungsministerium bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass ein Getreidesilo bei dem Angriff beschädigt wurde. Diese Attacke auf die Agrar- und Hafenstruktur des Landes ist Teil einer verstärkten Offensive Russlands, seitdem das Getreideabkommen ausgesetzt wurde.
Die Ukraine ist einer der größten Exporteure von Getreide weltweit. Durch den Anbau von Weizen, Mais und Gerste hat das Land das Potenzial, Millionen von Menschen weltweit zu ernähren. Die Häfen am Schwarzen Meer waren bisher die Hauptdrehkreuze für den Export des ukrainischen Getreides. Doch nun rückt auch der Hafen Ismail an der Donau ins Visier der russischen Streitkräfte.
Die Angriffe auf die Agrar- und Hafenstruktur der Ukraine haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes. Die ukrainischen Bauern leiden bereits unter den Folgen des ausgesetzten Getreideabkommens mit Russland. Nun werden auch die Häfen, die als wichtige Handelswege dienen, beschädigt. Dies führt zu erheblichen Beeinträchtigungen des Getreideexports und kann langfristig zu wirtschaftlichen Einbußen für das Land führen.