Bereits im Vorfeld hatte Stefan T.'s Mutter, Hane T. (63), ein ungutes Gefühl. Sie berichtete weinend, dass sie ihre Enkelkinder nie besuchen durfte und sie nur per Handy sehen konnte, da ihre Schwiegertochter es verhinderte. Es gab auch Vermutungen, dass Christine T. ihrem Mann etwas antun könnte. Als Stefan T. verabschiedet wurde, war seine Witwe nicht anwesend, und auch bei der Beerdigung in seiner türkischen Heimat fehlte sie. Im Verhör am Amtsgericht Memmingen schwiegen die beiden Beschuldigten zu den Vorwürfen, und Oberstaatsanwalt Thamm äußerte sich derzeit nicht zu möglichen Motiven. Die Kinder leben nun bei ihrer Tante in der Nähe von Heilbronn. Die einst lebhafte Nachbarschaft ist jetzt von Trauer erfüllt, und das im Garten zurückgelassene Spielzeug zeugt von der Tragödie.