Bereits zuvor hatte die Kiewer Militärverwaltung vor weiteren Drohnenangriffen gewarnt und die Bewohner aufgefordert, in Schutzräumen zu bleiben. Auch die ukrainische Luftwaffe gab eine Warnung vor möglichen Drohnenangriffen auf die südlichen Regionen Odessa und Mykolajiw am Schwarzen Meer heraus. Die Ukraine befindet sich seit 17 Monaten in einem Konflikt mit Russland und erhält dabei Unterstützung von westlichen Ländern, darunter auch modernen Flugabwehrsystemen. Russland nutzt vorzugsweise Shahed-Drohnen iranischer Bauart für den Beschuss des Nachbarlands.
Spezialoperation des ukrainischen Geheimdienstes
Wie aus ukrainischen Verteidigungskreisen bekannt wurde, handelte es sich bei den Drohnenangriffen auf Moskau um eine "Spezialoperation" des ukrainischen Geheimdienstes. Einen Tag zuvor hatte Russland wiederholt Odessa angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte daraufhin, dass die russische Luftabwehr am frühen Montagmorgen einen Versuch Kiews vereitelt habe, "einen terroristischen Akt mit zwei Drohnen auf Objekte im Moskauer Stadtgebiet auszuführen". Das russische Außenministerium verurteilte die "dreisten Taten ukrainischer Neonazis" und drohte mit "harter Vergeltung".