Auch die südlich an die Emilia-Romagna angrenzende Adriaregion Marken wurde von heftigen Unwettern heimgesucht. Laut „La Repubblica“ traf eine plötzliche und heftige Sturmflut einen Strandabschnitt nördlich von Ancona. Die Strände waren zu diesem Zeitpunkt noch voller Badegäste, als sich binnen Minuten der Himmel verdunkelte und heftige Windböen Dutzende Sonnenschirme wegrissen. Die Wellen drangen bis zur sechsten Strandreihe vor, und Liegen wurden ins Wasser getrieben. Bereits am Freitag hatten heftige Unwetter den Norden Italiens getroffen. Ein Video aus der Kleinstadt Seregno in der Lombardei zeigte Wasser- und Eismassen, die durch die Gassen rauschten und für Aufsehen sorgten.