Das hält "Erzgebirgskrimi"-Star Lara Mandoki von Liebe am Arbeitsplatz

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Das hält "Erzgebirgskrimi"-Star Lara Mandoki von Liebe am Arbeitsplatz

Stars (2 / 1) 07.03.2021 00:33 / Tim Symbolbild ZDF / Uwe Frauendorf


Mandoki: Ich habe zehn Jahre lang Klavierunterricht gehabt und beim Schauspielstudium hatte ich Gesangsunterricht. Ich arbeite auch viel mit Musik, wenn ich meine Figuren erarbeite. Aber ich habe von Zuhause mitbekommen, wie talentiert und was für ein leidenschaftlicher Musiker man sein muss, um damit sein Leben bestreiten zu können. Das bin ich nicht. Ich lasse da gern den Menschen den Vortritt, die begnadete Musiker sind und ehrgeizig daran arbeiten. Schon als Kind war ich viel mehr in meiner Theaterwelt zu Hause als in meiner Musikwelt.

Ihre Figur im "Erzgebirgskrimi", Kommissarin Karina Szabo, liebt Spinnen, wie wir in diesem Film erfahren. Wie sieht es damit privat bei Ihnen aus?

Mandoki: Ich liebe sie nicht, aber ich habe auch nicht wirklich ein Problem mit Spinnen oder Schlangen oder Mäusen. Dafür habe ich aber eine unfassbar ausgeprägte Vogelphobie.

Die Kommissarin hat einen Flirt am Arbeitsplatz. Was halten Sie privat davon? Versuchen Sie, Liebe und Beruf klar zu trennen?

Mandoki: Ach, ich glaube, dass der Mensch auch einfach ein chemischer Baukasten ist. Und wenn's funkt, funkt's halt. Wir sind ja zum Glück keine Roboter und können Gefühle und Co. nicht einfach an- und abstellen. Generell bin ich auch kein Mensch, der sich moralisch über andere erhebt. Das hat auch egoistische Gründe. Ich bilde mir nämlich ein, dass das dann umgekehrt auch mir weniger passiert. Ich versuche mir dadurch ein gewisse Freiheit zu verschaffen.

Darum geht es im neuen "Erzgebirgskrimi - Tödlicher Akkord"

Im "Erzgebirgskrimi - Tödlicher Akkord" (7.3., 20:15 Uhr, ZDF) wird Landschaftsarchitektin Katja Hartmann (Odine Johne, 32) erschlagen im Wald gefunden. Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve, 54) und seine Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki) ermitteln im Umfeld des Bergmannsorchesters Schneeberg, in dem Katja als Hornistin spielte. Unterstützt werden sie dabei von der Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, 38).

Bei der Befragung der Orchestermitglieder rücken einige Musikerkollegen in den Fokus der Ermittlung. Als es bei der Generalprobe zum alljährlichen Bergstreittag ein weiteres Opfer gibt, spitzen sich die Ereignisse im scheinbar idyllischen erzgebirgischen Hügelland zu.