Mitarbeiter des US-amerikanischen Verlagshauses Little, Brown and Company haben sich klar gegen den Hollywood-Regisseur Woody Allen (84) positioniert. Weil der Mutterkonzern Hachette Book Group vorhat, die neue Autobiografie von Allen zu publizieren, gingen die Verlagsangestellten aus Protest kurzerhand auf die Straße und streikten. Das berichtet unter anderem die US-Seite "Page Six" und veröffentlichte ein Bild, das die streikenden Angestellten zeigen soll.
Die Hintergründe und ReaktionenDer prekäre Hintergrund: Bei besagtem Verlag hat auch Ronan Farrow (32) sein Enthüllungsbuch "Durchbruch: Der Weinstein-Skandal, Trump und die Folgen" herausgebracht. Bereits früher in dieser Woche hat er via Instagram heftig kritisiert, dass der Deal mit seinem entfremdeten Adoptivvater hinter seinem Rücken eingefädelt worden sei.
Weder er noch die eigenen Mitarbeiter seien davon in Kenntnis gesetzt worden, während sie gemeinsam an seinem Enthüllungsbuch arbeiteten - "ein Buch über einflussreiche Männer, Woody Allen mitinbegriffen, die sich der Rechenschaft von sexuellem Missbrauch entziehen", heißt es in seinem Instagram-Statement. Zudem habe er der Hachette Book Group mitgeteilt, dass er nicht weiter mit ihr "guten Gewissens zusammenarbeiten" könne. Er postete inzwischen auch den Bericht der streikenden Verlagsmitarbeiter auf seiner Instagram-Seite.