Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Gurtstraffer der Beifahrerin Michelle nicht funktionierte, während das Gurtstraffer-System der Fahrerin Alexandra intakt war und ihr vermutlich das Leben rettete, indem es sie fest in den Sitz drückte. Michelle hingegen war nicht angeschnallt und schlug während der Überschläge mit dem Kopf auf den Asphalt. Ein weiteres Versagen war bei den Airbags zu verzeichnen. Weder der Fahrer- noch der Beifahrerairbag lösten aus, obwohl sie technisch einwandfrei waren. Der TÜV-Gutachter erklärte, dass die Kollisionsschwere offenbar nicht hoch genug war, obwohl die Front des Fahrzeugs stark beschädigt war. Die Mutter von Michelle, Diana K. (49), äußerte ihre Trauer und Ungewissheit und fordert, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Der Prozess wird fortgesetzt, um weitere Erkenntnisse über das tragische Geschehen zu erlangen.