Josep Borrell, der Leiter der EU-Außenpolitik, wertete Xis Besuch in Moskau als positives Zeichen. Der Besuch habe "das Risiko eines Atomkriegs verringert, und sie haben das sehr, sehr deutlich gemacht".
Angesichts seines Angriffskriegs in der Ukraine ist Moskau stark auf die Unterstützung Chinas angewiesen, da China dem Kreml bisher geholfen hat, die Wirtschaftssanktionen zu umgehen, durch die Russland von den wichtigsten globalen Märkten und Lieferketten ausgeschlossen wurde. Das Präsidialamt des Kremls wies den Bericht der "Financial Times" jedoch zurück. "Nein, das kann ich nicht bestätigen", sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Beide Seiten hätten sich damals zu den Inhalten ihrer Gespräche geäußert. "Alles andere ist Fiktion." Russland sucht im Zuge seines Kriegs gegen die Ukraine verstärkt die Nähe zu China. Bei Xis Besuch vereinbarten beide Staaten eine engere wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit.