Prigoschin führte über Monate hinweg einen öffentlichen Machtkampf mit Gerassimow und Verteidigungsminister Sergej Shoigu. Er kritisierte sie scharf wegen militärischer Misserfolge und warf ihnen Inkompetenz vor. Dagegen äußerte er sich lobend über Surowikin, der wegen seiner Rücksichtslosigkeit in früheren Kriegen in Syrien und Tschetschenien von den russischen Medien "General Armageddon" genannt wurde. Surowikin forderte die Wagner-Söldner bereits kurz nach Beginn ihres Aufstands am Freitag öffentlich auf, ihre Rebellion und den schließlich am Samstag abgebrochenen Marsch auf Moskau aufzugeben. Prigoschin und seinen Söldnern wurde nach einer Vereinbarung mit Präsident Wladimir Putin Straffreiheit zugesichert. Prigoschin befindet sich nun im Exil in Belarus.