Bereits zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem möglicherweise von Russland befohlenen Anschlag auf das AKW gewarnt. Er betonte, dass die Ukraine alle verfügbaren Informationen mit ihren Partnern weltweit teile und dass es keine Terroranschläge auf Atomkraftwerke geben dürfe. Selenskyj appellierte an die internationale Gemeinschaft, entsprechend zu handeln und die Bedrohung ernst zu nehmen. In Bezug auf mögliche Kriegshandlungen wurde auf Twitter berichtet, dass eine Brücke in der Kleinstadt Dniprorudne am Kachowkaer Stausee gesprengt oder bombardiert worden sei. Diese Informationen konnten jedoch nicht unabhängig überprüft werden, ebenso wie die Verantwortlichkeit für den Angriff auf die Infrastruktur. Die ukrainische Armee ist derzeit in einer Gegenoffensive tätig und versucht, die Kontrolle über die Region zurückzugewinnen, einschließlich der Regionalstraße, die zum AKW führt.