Wenn man literweise trinkt, um den Körper zu entgiften, wäre es natürlich kontraproduktiv, über die Nahrung gleich wieder Giftstoffe hinterherzuschieben. Daher verzichtet man während der Entgiftung auf alles, was Farbstoffe oder Konservierungsmittel enthält. Fleisch, Zucker, Milch- und Weißmehlprodukte werden ebenfalls vom Speiseplan gestrichen. Stattdessen gibt es Obst und Gemüse aus biologischem Anbau.
Um den Säure-Basen-Haushalt wieder zu regulieren, eignen sich basische Gemüsesorten wie etwa Spinat, Zucchini, Brokkoli oder Sellerie. Nüsse sowie Getreideprodukte wie etwa brauner Reis oder Quinoa und Hülsenfrüchte sind ebenfalls erlaubt. Besonders Entschlossene verzichten gleich ganz aufs Essen und halten sich an frisch gepresste Säfte und Gemüsesuppen - eine Detox-Variante, die an die ursprüngliche Idee des Fastens erinnert und etwas Disziplin erfordert.
Ausreichend BewegungBewegung an der frischen Luft ist das A und O, denn Sauerstoff und Bewegung regen den Stoffwechsel an - also unbedingt einen täglichen Spaziergang einplanen, und wenn es nur 20 Minuten sind. So werden Giftstoffe schneller aus dem Blut transportiert und die Verdauung angeregt. Sportarten wie Yoga und Pilates lösen Verspannungen und unterstützen dabei, Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Detox für die HautDetox-Kuren bescheren nach der ersten Entgiftungsphase - in der es nicht selten zu Pickeln kommt - einen tollen Glow. Gesichtsmasken mit Heilerde oder Aktivkohle sind wirksame Helfer: Sie binden Giftstoffe in der Haut und entfernen diese beim Abwaschen. Bäder in Basen- oder Meersalz, Ölmassagen und Saunabesuche unterstützen zudem die Entschlackung des Körpers.