Die Kollegen der Wissenschaftler, die sich in einem offenen Brief für die Inhaftierten einsetzen, bestreiten dies: "Wir kennen jeden von ihnen als Patrioten und anständige Menschen, die nicht zu solchen Taten fähig sind, wie sie ihnen von den Behörden vorgeworfen werden", heißt es in dem Schreiben. Schipljuk, Maslow und Sweginzew hätten bei wissenschaftlichem Austausch in Publikationen und auf Konferenzen keine Geheimnisse preisgegeben. Wenn bereits solche Vorwürfe des Hochverrats erhoben werden, sei die Luftfahrtforschung gefährdet. Talentierte Nachwuchswissenschaftler würden abgeschreckt. "In dieser Situation sind wir nicht nur um das Schicksal unserer Kollegen besorgt, sondern wissen schlichtweg nicht, wie wir unsere Arbeit fortsetzen sollen", beklagen die Wissenschaftler in ihrem Protestschreiben an den Kreml.